Der Fond für Notkredite der Europäischen Union für die osteuropäischen Mitgliedstaaten wird auf 50 Milliarden Euro verdoppelt, darauf hat sich der EU-Gipfel geeinigt.
Diplomaten in Brüssel haben bekannt gegeben, dass die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union 25 Milliarden zusätzlich freigegeben haben, um den Fond für Notkredite aufzufüllen. Die Bundesregierung war zunächst gegen diese Entscheidung, trägt aber den jetzt gefundenen Kompromiss natürlich mit.
Der Fond wurde Ende letzten Jahres aufgelegt, um EU-Mitgliedstaaten vor einem eventuellen Staatsbankrott zu retten. Er beinhaltete zu dem Zeitpunkt 25 Milliarden Euro und richtet sich auch an die Mitgliedstaaten, die nicht der Eurozone angehören. So haben bislang Ungarn und Lettland zusammen gut 10 Milliarden Euro Hilfe aus diesem Fond bekommen. Rumänien verhandelt zur Zeit über einen Notkredit, der sich aus Mitteln des Fonds und aus Mitteln vom Internationalen Währungsfond zusammensetzen soll.