MasterCard muss seine Kreditkarten-Gebühren, die das Unternehmen für das bargeldlose Zahlen im EU-Ausland mit ihrer Kreditkarte von ihren Kunden erhoben hat, auf Druck der EU-Kommission senken.
Eine gute Nachricht für den Verbraucher und die Einzelhändler, die bislang von den Gebühren betroffen gewesen sind: Mit der Gebührensenkung kommt das Unternehmen einer hohen Wettbewerbsstrafe der EU-Kommission zuvor, die sonst fällig geworden wäre.
Bisher war es üblich, dass Nutzer der MasterCard für das bargeldlose Bezahlen im EU-Ausland bis zu 1,2 Prozent des Warenwerts an das Kreditkartenunternehmen zahlen mussten. Die EU-Kommission hat die Obergrenze für derartige Transaktionsgebühren ab Juli auf 0,3 Prozent des Warenwerts festgelegt. Auch die Gebührenordnung des Konkurrenten VISA wird momentan von der EU.Kommission geprüft.