Der Afrikanische Staat Simbabwe ist hoch verschuldet. Die eigene Währung ist durch Inflation komplett wertlos. Jetzt will der amtierende Diktator Robert Mugabe seiner Wirtschaft wieder auf die Sprünge helfen. Mit einem Millionenschweren Kredit.
Dabei soll das Geld vor allem von anderen Afrikanischen Staaten kommen.
Simbabwe Dollar komplett wertlos
Am ersten April wurde der Simbabwe Dollar für ein Jahr abgeschafft, es werden Euro, US-Dollar und der Südafrikanische Rand als Zahlungsmittel akzeptiert. Um den Bankrott zu überwinden sollen jetzt Afrikanische Staaten dem angeschlagenen Simbabwe unter die Arme greifen. In der vergangenen Woche hatte die Regierung aus Harare erklärt, Kreditlinien von 400 Millionen Dollar aus Afrika zu erhalten, um die marode Industrie des Landes zu beleben.
Möglichkeit für Kreditvergabe eingeschränkt
Die Regierung hat den Westen um Milliardenhilfen gebeten, doch potenzielle Geberländer halten sich zurück. Sie fordern Fortschritte bei politischen und wirtschaftlichen Reformen – darunter ein Ende der Enteignungen der wenigen noch im Land verbliebenen weißen Landwirte. Simbabwe galt einst als Kornkammer Afrikas, doch die Lage in dem verarmten Land spitzt sich immer weiter zu. Ob die 400 Milliarden ausreichen um dem Staat wieder etwas Luft zu verschaffen ist zweifelhaft.