Den Banken ist das Risiko in Krisenzeiten für Kredite die auch nur annähernd risikobehaftet sind zu hoch.
Aber es gibt neben den Banken durchaus Investoren die bereit sind zu investieren.
Venture – Kapital
Finanzinvestoren, die in der Regel kein eigenes Geld verwalten, sondern ihrerseits auf Kredit- und Investorensuche gehen müssen, haben zwar auch Schwierigkeiten, in der Krise neues Kapital einzusammeln. Da sie aber auf kleinere Kapitaltranchen spezialisiert sind, halten sie eher durch im Vergleich zum Angebot an großvolumigen Geschäften, das in der Folge nahezu zum Erliegen gekommen ist. Mit Venture-Capital zielen die Geldgeber auf die Startphase junger Wachstumsunternehmen mit größerem Kapitalbedarf – in der Regel aus Technologiebranchen und forschungsnahen Gebieten wie der Biotechnologie oder Medizintechnik.
Kaptalbeteiligungsgesellschaften
Gerade im technischen wird investiert. Dörte Höppner, Geschäftsführerin des Bundesverbands deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK), beschreibt das wichtigste Auswahlkriterium für die Branche so: “Innovative Unternehmen, die gerade erst auf den Markt kommen, haben mit ihren neuen Ideen anfangs oft noch keine oder nur sehr wenig Konkurrenz. Das macht sie für Investoren attraktiv.” “In diese Branchen kann man gutes Geld verdienen. Wir investieren gern in solch junge und innovative Unternehmen, die Marktlücken schließen oder neu aufkommende Bedürfnisse befriedigen”, erklärt Roland Manger, Mitgründer und Partner bei Earlybird: “Solche Unternehmen haben ein eingebautes Starterwachstum und sind kaum abhängig von der allgemeinen Konjunktur.”