Viele Deutsche Sanieren ihren neuen oder alten Wohnraum. Oftmals geht das nicht ohne einen Kredit.
Und wie immer gilt bei der Aufnahme eines Kredits genau zu überlegen welche die beste Lösung ist.
Modernisierung in Deutschland
Wohnraum zu schaffen ist in der Bundesrepublik dieser Tage keine angesagte Tätigkeit. Nur 174 595 Wohnungen wurden 2008 genehmigt. Das ist nicht nur ein Einbruch zum Vorjahr um 4,2 Prozent, sondern auch der niedrigste Stand seit der Wiedervereinigung. 1994 wurde noch für 713 000 Einheiten eine amtliche Erlaubnis erteilt. Einziger Lichtblick in den offiziellen Daten des Statistischen Bundesamts: die Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden. Hier legten die Genehmigungen gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Prozent zu.
Der richtige Kredit
„Bevor es mit der Sanierung losgehen kann, gilt es mehrere Grundüberlegungen zu treffen: Liegt eine energetische Sanierung vor, wie hoch ist die benötigte Summe, wie viel Flexibilität bei der Rückzahlung ist notwendig, oder lohnt sich eine Grundschuldeintragung beim Grundbuchamt?“, erklärt Max Herbst von der FMH-Finanzberatung. Wird die Immobilie umfangreicher energetisch modernisiert, ist die staatliche KfW Förderbank die beste Anlaufstelle. Die Zinssätze für Darlehen beginnen hier bei minimalen 1,10 Prozent, wenn die Baumaßnahmen das Gebäude auf den Standard eines „KfW-Effizienzhauses 70“ hieven. Obendrein gewährt die Bank in diesem Fall auch noch einen satten Tilgungszuschuss, sodass ein Kredit über 50 000 Euro, der binnen neun Jahren zurückgezahlt wird, für schlappe 2748 Euro Zinsen zu haben ist. Als Gegenleistung erwartet die KfW allerdings einen ausführlichen Nachweis, dass alle baulichen Vorgaben, an die die Kreditgewährung geknüpft ist, eingehalten werden.