Augen auf beim Kredit

Allerorten werden ach so günstige Kredite beworben, und manch ein Angebot klingt so gut, dass man sich fragt, wo der Haken ist. Meist zurecht. Denn merke: niemand gibt sein Geld einfach so zum Spaß oder aus Menschenfreundlichkeit in wildfremder Mitmenschen Hände. Und wer das tut, hat gehörig einen an der Waffel. Ebenso wie derjenige, der blauäugig einen Kredit aufnimmt, ohne ihn richtig zu prüfen. Natürlich ist das anstrengend. Zwar lernen wir alle bereits als Kinder, dass man nicht alles für bare Münze nehmen darf, was in der Reklame so erzählt wird (sondern am besten daran tut, sich an das Gegenteil zu halten und ihr kein Wort zu glauben), doch trotzdem ist man natürlich bei Kreditgeschäften versucht, die Verträge nicht ordentlich zu lesen, denn der Paragraphenwust ist natürlich nicht einfach zu durchdringen. Doch wer sich diese Mühe nicht macht ist eindeutig selber schuld – und das ist ja auch eine der finsteren Strategien der Kredithaie. Obwohl „finster“ in diesem Falle nicht unbedingt „verborgen“ bedeuten muss. Wer nicht liest, muss am Ende fühlen. Besser natürlich noch: lesen lassen; idealiter von einem befreundeten Anwalt. Denn man möchte sich ja durch einen Kredit eher seine Freiheit bewahren, als dass man sich auf lange Sicht in Abhängigkeiten begeben wollte. Das Spiel mit dem Geld, das einem nicht gehört, ist an sich schon riskant genug – übertreiben Sie es nicht durch zu hohe Einsätze wie die Nichtbeachtung etwaiger Vertragsfallen. Nur ein ordentlich geprüfter Kredit ist auch ein halbwegs sicherer Kredit. Seien Sie also besser nicht töricht.

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