Das Groschengrab

Kleingeld ist überall. Meist findet man Münzen auf dem Boden, in den Hosentaschen oder lose in Rucksäcken und Handtaschen. Auch im Handschuhfach des Autos oder in den Sofaritzen findet man immer mal wieder ein paar Münzen. Selbst im Staubsauger landen sie manchmal und kaum jemand macht sich die Mühe, dafür den Beutel zu öffnen. Es wird geschätzt, dass jährlich hunderttausende von Münzen auf Nimmerwiedersehen im Straßengraben, im Gulli oder sogar im Müll landen und damit unwiederbringlich verloren gehen. Damit im eigenen Haushalt nicht zu viel Geld verschwindet, sollte man sich getreu nach dem Motto “Kleinvieh macht auch Mist” die Mühe machen Münzen an einer zentralen Stelle zu sammeln.

Das gute alte Sparschwein

Trotz Tagesgeldkonten und Aktien, viele Deutsche haben zu Hause ein klassisches Sparschwein stehen, in dem sie ihr Kleingeld sammeln. Wer keines hat, sollte sich eines anschaffen, denn es ist der perfekte Ort für Münzen, die im Geldbeutel zu viel sind, die lose herumliegen oder die man aus dem Waschkeller mitgebracht hat. Wer kein Schwein hat, sammelt solch loses Geld oft einfach in Gläsern oder weithalsigen Flaschen. Eine andere beliebte Methode, herumliegendes und loses Kleingeld zu “retten” ist, seine Kinder mit dem Sammeln und Sichern zu beauftragen, gegen das Versprechen, dass sie alles Kleingeld, das sie finden, behalten dürfen. Die sammeln das dann meist ihrerseits in einem Sparschwein oder ihrer persönlichen Schatzkiste.

Zahltag

Egal welches Gefäß man wählt, mit der Zeit werden sie voll und immer voller und irgendwann lohnt es sich, mal einen Kassensturz zu machen. Nach einem Jahr Kleingeldsammelerei kommen da oft mehr als ein paar Euro zusammen. Unterstützt man die eigene oder die Sammlung seiner Kinder gelegentlich mit ein paar größeren Münzen aus dem eigenen Geldbeutel, kann der Erlös, der nach der Zählaktion herauskommt, durchaus der Grundstock für einen Restaurantbesuch oder einen gemeinsamen Familienausflug sein. Haben die Kinder selbst gesammelt, entscheiden natürlich sie, ob sie die sperrigen Münzen in klein zusammenfaltbare Scheine, die am Boden des Sparschweins ausharren umtauschen wollen, oder ob der Betrag schon reicht, um sich einen kleinen Wunsch zu erfüllen. So lernen auch schon die Kleinsten das Prinzip des Sparens und nebenbei auch noch den Umgang mit Geld.

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